Endkontrolle für gestapelte/laminierte Kerne
1. Maß- und Sichtprüfung: Überprüfen Sie die Abmessungen des Kernfensters, den Mittenabstand der Kernbeine, die Gesamthöhe und die Stapelausrichtung. Auf Grate, Rost, Verunreinigungen, physische Schäden und falsch ausgerichtete Laminierungen („versetzte Überlappungen“) prüfen.
2. Dichtheits- und Ebenheitsprüfung: Stellen Sie sicher, dass der Kern fest eingespannt ist. Überprüfen Sie, ob sich die Lamellen gelöst haben oder ob die Kanten hervorstehen. Überprüfen Sie die Ebenheit der Joch- und Beinoberflächen.
3. Inspektion der Kernverbindung (Spalt):Dies ist eine kritische Prüfung für gestapelte Kerne. Messen Sie die Spaltgrößen an mehreren Stufen-Überlappungsverbindungen mit einer Fühlerlehre. Die Lücken müssen innerhalb strenger Grenzen liegen (z. B. < 0,3 mm), um Erregerstrom und Verlust zu kontrollieren.
4. Isolationswiderstandstests Interlamination:Überprüfen Sie die Isolierung zwischen zufällig ausgewählten benachbarten Lamellen stichprobenartig mit einem Niederspannungs-Ohmmeter. Kern-zu-Erde: Messen Sie den Isolationswiderstand (> 500 MΩ) zwischen dem Kernpaket und den Klemmrahmen, Schrauben und Baustahl.
5. Leerlauftest (Leistungsüberprüfung):Der ultimative Funktionstest. Montieren Sie den Kern mit provisorischen Schrauben/Klemmen (falls die endgültige Hardware nicht installiert ist). Wickeln Sie temporäre Erregerspulen um die Kernbeine. Legen Sie eine Sinusspannung mit Nennfrequenz an, um die Nennflussdichte zu erreichen. Messen Sie den Leerlaufverlust und den Erregerstrom. Die Ergebnisse müssen innerhalb der akzeptierten Toleranz (z. B. +15 %) der Designwerte liegen.